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Duo Blume/Kling
Zwei Solisten, die sich bereits in verschiedenen musikalischen Konstellationen
begegneten, spielen hier im Duo kammermusikalischen Jazz
mit zeitgenössischem Zuschnitt.
In ihrem Spiel entwickeln Blume und Kling einen ganz individuellen und
unverwechselbaren Sound.
Auf hohem Niveau sind Interpretationen von Eigenkompositionen und
bekannten Jazzstandards zu hören, in denen viel Raum für ausschweifende
Improvisationen und Interaktion ist.
Von lyrischen Melodiebögen über entspannten Swing bis hin zu komplexen
Strukturen klingen viele Facetten und Formen des Jazz in ihrer Musik an.
Stanley Blume
hat sich als einer der markantesten Jazzsaxophonisten
Deutschlands einen Namen gemacht. Er arbeitete u.a. mit der amerikanischen
Hammond-Legende Rhoda Scott und dem Startrompeter Dusko Goykovich.
Mit der „Jazzmeile Bigband“ tourte er mit Bill Dobbins, Lee Konitz und
Kenny Wheeler. Er leitet seit mehreren Jahren die „Thüringen Bigband“,
die mit Gastsolisten wie Wolfgang Schlüter und Nils Landgren konzertierte.
Als Lead-Altist gastierte er mehrmals mit dem „German Philharmonic Orchestra“
im Gewandhaus.
Er spielte weiterhin mit Jeanne Carroll, Emil Mangelsdorff, Yumiko Murakami,
Red Holloway,Jiggs Whigham u.v.a.
Stefan Kling
Für den gebürtigen Thüringer begann nach seinem Klassik- und Jazzpiano-Studium eine Erfolgskarriere: Konzerte mit “Bayon“, der Radiobigband Leipzig und Jazzmusikern wie Peter Herbolzheimer, George Gruntz und Ack van Royen, er war Mitgründer von "L'art de Passage", komponierte Filmmusiken und tourte durch die Welt, beispielsweise durch Vietnam, China, Vereinigte Arabische Erimate, Brasilien, Argentinien, Chile, Rumänien, Südafrika und Kanada. Unter anderem arbeitete er mit Reinhard Mey, Esther Ofarim, Gisela May, Mikis Theodorakis, Hannes Wader und Tino Eisbrenner. Seit 1995 ist er Lehrbeauftragter an der Hochschule für Musik in Leipzig. Zu seinen aktuellen Projekten gehören Konzerte und CD-Produktionen mit Gerhard Schöne, Bettina Wegner, Tobias Morgenstern, Helmut Lipsky (CAN), Wolfgang Schlüter (Deutscher Jazzpreis), Katja Ebstein und Matthias Freihof.
„…Ob nun entspannter Swing, fließender Old-School-Jazz oder Modern-Jazz In glimmernder Intensität: alles … holten die beiden Künstler aus ihren Instrumenten heraus. Klings Piano scheint bei manchen Stücken unter Strom zu stehen und überträgt sich - heißblütig und ausgeflippt - auf Blumes Saxophon, zu dessen schnörkelosen Soli man im Kopf Scatgesang hören kann…“
— Südthüringer Zeitung
„…neben Standards, im besonderen A.C.Jobim, befanden sich auch Eigenkompositionen Klinge und Blumes. In allen Stücken wurde die Extraklasse der Musiker (Blume-Quintett) deutlich; vor allem Stanley Blume und Stefan Kling verzückten das Publikum mit grandiosem Jazz. Ihre Soli riefen ein ums andere Mal Beifallstürme hervor…“
— Thüringer Landeszeitung
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