DUO SOMMER/KLING — Piano meets Didgeridoo

 

Das spirituelle Instrument der australischen Ureinwohner und das klassische Instrument der europäischen Hochkultur im Duo, dazu der Weltmeister im Didgeridoo-Spiel und einer der besten deutschen Pianisten.

Wenn ein Westdeutscher mit einem Naturinstrument auf einen Ostdeutschen mit einem Kulturinstrument trifft, ist spannende Musik zu erwarten. Erst recht, wenn die beiden absolute Könner und Improvisationsprofis sind, so dass sie die Instrumente auf ihre ganz eigene Art spielen und so zu völlig neuen Klangerlebnissen verhelfen.

Ein Konzert mit Jo Sommer und Stefan Kling lässt sich deshalb auch in keine Schublade einordnen - Einflüsse aus Jazz, Klassik und Folklore können lediglich erahnt werden, denn ein eigener Musikstil entsteht.

Jo Sommer, 1957 in Bochum geboren, studierte in Hessen und Bayern Psychologie, Soziologie, Philosophie sowie Jura und Politikwissenschaften. Nebenbei war er Organisator eines Montmatré-Marktes und arbeitete an einem Projekt für hungernde Kinder. Inzwischen wohnt er im Haus seiner Vorfahren in Katzhütte/Thüringen. Seine Aktivitäten sind 2000 während der Olympischen Spiele in Australien weltweit bekannt geworden. Im gleichen Jahr gewann er die Didgeridoo-Weltmeisterschaft in Darwin. Nach der Vorstellung kamen Stammesälteste zu ihm und berichteten, er sei ihnen in ihren Träumen erschienen.

Da er drei Prophezeiungen erfüllt hat, wurde er als Reinkarnation eines Aborigines erkannt und reist als Bruder der australischen Ureinwohner durch die Welt, um mittels des Didgeridoos ihre Friedensbotschaft für Einigkeit und Versöhnung von Kontinent zu Kontinent zu überbringen. Außerdem entwickelte er das Glasdidgeridoo, das er seitdem herstellt und vertreibt.

 

Für den Thüringer Stefan Kling begann nach seinem Klassik- und Jazzpiano-Studium an der Weimarer Musikhochschule eine Erfolgskarriere: Konzerte mit „Bayon“, der Radiobigband Leipzig und Künstlern wie Peter Herbolzheimer, George Gruntz, Ack van Royen, Reinhard Mey, Esther Ofarim, Gisela May, Mikis Theodorakis und Anca Parghel.

Er war Mitgründer von „L'art de Passage“, komponierte Filmmusiken und tourte beispielsweise durch Vietnam, China, Vereinigte Arabische Erimate, Brasilien, Argentinien, Chile, Rumänien, Südafrika und Kanada. Seit 1995 ist er Lehrbeauftragter an der Hochschule für Musik in Leipzig.

Zu seinen aktuellen Projekten gehören Konzerte mit Gerhard Schöne, L‘art de Passage, Tobias Morgenstern, Stanley Blume (Sax), Helmut Lipsky (CAN/Viol)), Katja Ebstein und „Der Wilde Garten“.